zunehmende Sichelmond
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Jägerschaft Westerzgebirge unterstützt das Waldfest der Auer Grundschule

Jagdhornsignale begleitet von Hundegeläut durchdringen einen wunderschönen, klaren Sommermorgen… jeder Jäger würde sofort an den Aufbruch zur Jagd denken, doch weitgefehlt, es handelt sich hier um das Waldfest der Kinder der Grundschule Auerhammer in Aue im Erzgebirge, am 27.6.2014, und wir befinden uns auch nicht im Wald sondern auf dem Sportplatz eben dieser malerisch gelegenen Schule, welche umgeben ist von einem wunderschönen, weitschweifenden grünen Außengelände mit vielen alten Bäumen, einem kleinen Teich und einem großen Schulgarten.

Kinder, Eltern und Lehrer haben sich auf dem Sportplatz versammelt und lauschen gespannt auf die Jagdhornsignale, die ihnen von einer Gruppe von Jägern unserer Jägerschaft Westerzgebirge zu Gehör gebracht werden und amüsieren sich köstlich über die „mitsingenden“ Jagdhunde.

Zwischen „ Begrüßung“, „ Aufbruch zur Jagd“, „ Schüsseltreiben“, „ Jagd vorbei“ und anderen Signalen erklärt Uwe Gruber, dortiger Revierförster und Vorstandsmitglied der Jägerschaft Westerzgebirge, den Kinder die Entstehung und Bedeutung der Signale sowie die historische Entwicklung der Jagd an sich, bis in unsere heutige Zeit.

 

Für ein großes Hallo sorgte natürlich die Vorstellung der einzelnen Jagdhunderassen, mit den entsprechenden Vertretern, die im Öffentlichkeitseinsatz natürlich auch immer streichelbereit sind!

Nachdem das letzte Jagdhornsignal verklungen war, konnten die Schüler Ihr erworbenes Wissen über den Wald und die darin lebenden Tiere an ca. 20 verschiedenen Stationen erproben.

 

 

 

 

 

 

 

Auch wir, von der Jägerschaft Westerzgebirge, hatten eine solche Station aufgebaut. Anhand von Schautafeln und Präparaten erklärte André Pöschl, Vorsitzender der Jägerschaft, interessierten Kindern die einheimischen Wildarten.

Aber der absolute Knaller war unser „ Entenschießen“. Hierbei mussten die Jungen und Mädchen mit einem Gewehr, mit dem man nacheinander zwei Pfeile abfeuern konnte, auf ein Drehkarussell mit sechs aufgesteckten Enten schießen. Wir waren ständig von zehn bis zwanzig kleinen „ Entenjägern“ umringt, und es gab die kuriosesten Schießtechniken, ob aus der Hüfte, mit komplett ausgestreckten Armen oder geschlossenen Augen…das Ergebnis zählte.

Sogar gestandene Jäger konnten der Versuchung nicht widerstehen. Über deren Trefferquote sei an dieser Stelle allerdings der Mantel des Schweigens gedeckt…

Als sich das Fest dem Ende neigte, konnten wir zwar vom ständigen Pfeileaufheben unsere Rücken kaum noch spüren, aber wieder einmal wurde uns bewusst: Genau das ist für uns immer die schönste und dankbarste Öffentlichkeitsarbeit- die Arbeit mit Kindern!

So wie Jäger unserer Jägerschaft mit ihren Hunden jeden Monat einmal mit den Kindern eines Patenkindergartens Wanderungen in den Wald unternehmen, um schon den ganz Kleinen die Natur nahezubringen, waren wir auch hier sofort bereit, bei dem Waldschulfest der Grundschule Auerhammer mitzuwirken, um den Kindern einen unvergesslichen Tag zu bereiten.

Allen beteiligten Jägern der JWE sei an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön gesagt!

Katrin Pöschl